Brauerei Rogg
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Historisches aus der Schwarzwälder Spezialitäten-Brauerei
1846 Der Landwirt und Frachtfuhrmann Andreas Rogg gründet
mit 51 Jahren die heutige Familienbrauerei ROGG.
Gleichzeitig wird, um einen gewissen Absatz zu sichern, unser heutiges Stammhaus Brauereigasthof Rogg eröffnet.
1847 Der Sohn von Andreas "Franz-Josef" legt die Prüfung als Braumeister ab und hilft seinem Vater im Brauereibetrieb.
1884 Nach Franz Josef's Tod übernimmt Ernst Rogg I, die Braustätte. Der Ausstoß hat sich seit Gründung der
Brauerei kontinuierlich gesteigert und erreicht jetzt
schon 50.000 Liter.
1892 werden die Aufgaben und Verantwortung neu verteilt
und die Brauerei-Gaststätte wird für 500 Goldmark
unterverpachtet. Weitere Gasthäuser kommen hinzu.
1912 Nach dem Tod von Ernst I übernimmt Ernst II die Zügel
des Betriebs.
1918 Der erste Lastwagen wird angeschafft, welcher dann
1939 zum Kriegseinsatz requiriert wird.
1920 er Jahre wird der Grundstein des heutigen Sudhauses gelegt, das im Laufe der Zeit mehrfach erweitert wird.
1939 Während Ernst II im Krieg ist, führt seine Frau Hilda die Brauerei durch die Rationierungs- und Dünnbierzeit.
1945 Die Brauerei wird von Franzosen besetzt, die auch noch
die allerletzten Biervorräte aufbrauchen.
1946 Die Brauerei bleibt zunächst geschlossen!
Zum 100 Jährigen Jubiläum ist kein Tropfen Bier im Keller.
- Ein trockenes Fest -
1947 wird wieder ganz von vorne begonnen. Die bis zum Krieg betriebene Mälzerei bleibt geschlossen. Das Malz wird ab sofort von umliegenden Mälzereien bezogen. Die beiden anderen Lenzkircher Brauereien Hirsch und Löwen bleiben für immer geschlossen.
1950 In den Nachkriegsjahren kann kaum etwas investiert
werden, bis das deutsche Wirtschaftswunder einen
erneuten Aufschwung erlaubt.
1951 Stiftet Ernst II den Hauptpreis für das traditionsreichste Fußball Pokalturnier des Schwarzwalds und gründet somit das Rogg-Pokal-Turnier
1961 Füllereierweiterung und Modernisierung beginnt.
Die Flaschenfüllerei hat damals eine Leistung von rund
600 Flaschen pro Stunde.
1962 Ein neuer Gärkeller mit 6 mantelgekühlten Aluminium-bottichen wird errichtet, der schon 12 Jahre später durch neue Edelstahl- Gärtanks ersetzt wurde.
1963 übernimmt der Braumeister Ernst Rogg III nach dem Tod seines Vaters die Brauerei.
1968 wird das Sudhaus auf 5 Geräte erweitert.
Dadurch ist es möglich, alle 3 Stunden 30 Hektoliter Bierwürze zu produzieren.
1969 Die Limonadenproduktion wird aufgenommen. Anfangs noch als Eigenmarke, die wenig später durch die Markenlimonade Libella ersetzt wird.
1971 Die Büroarbeit wird mit der Anschaffung einer EDV Anlage (Lochstreifen) sehr erleichtert.
1974 Der Gärkeller für untergäriges Bier wird erneuert und mit Edelstahl- Gärtanks ausgestattet. Diese sind auch heute noch Stand der Technik.
1986 Beginn mit der Produktion von hellem Hefeweizen als eine der ersten Brauereien in Südbaden.
1990 Das Sortiment wird durch ein dunkles Hefeweizen erweitert.
1992 Braumeister Hermann Steinhauser entwickelt das erste leichte Hefeweizen der Region mit 40 Prozent weniger Alkohol und Kalorien. (Wahrscheinlich waren wir damals unserer Zeit voraus, denn leider mußte wegen zu geringen Absatzes die Produktion nach einem Jahr wieder eingestellt werden).
1993 gibt´s noch einmal etwas Neues.
Das untergärige Lenzkircher Dunkel wird auf den Markt gebracht. Im selben Jahr wird eine neue Voll- und Leergut-halle eröffnet, mit einem Fassungsvermögen von etwa 10.000 Kisten.
1994 Die Flaschenfüllerei wird verlegt und erweitert und hat jetzt eine Leistung von 6000 Flaschen pro Stunde
1999 wird ein neuer Edelstahl Gärtank für unsere Weizenbiere in Betrieb genommen.
2000 Eine moderne, vollautomatische Reinigungsanlage für Tanks und Leitungen wird eingebaut. Im selben Jahr wird ein hochmoderner Flaschenfüller mit einer Leistung von 6000 Flaschen angeschafft.
2007 Die Brauerei wird "Exportbrauerei" und liefert Bier über die Grenze ins Elsass.
2008 Die Leistung der Filtration wird auf 25 Hektoliter pro Stunde erweitert. Somit können über 160 Hektoliter durchgängig filtriert werden.
2009 Ein neues Weihnachtsbier wird eingebraut und zunächst nur im Elsass vertrieben.
2009 Das Sudhaus wird auf das produktschonende Schon-Koch-Verfahren umgestellt. Dadurch wird auch rund 60 Prozent der Heizenergie eingespart.
2010 Eine neue Kegfass-Reinigungsanlage wird angeschafft, die die Leistung auf 50 Fässer pro Stunde nahezu verdoppelt.